Wir haben in Bali viele verschiedene Unterkünfte gehabt, aber wir sind im Schnitt immer länger an einem Ort geblieben, als in Thailand. Und wir waren schon wieder fast jedes Mal begeistert! Die Insel der Götter bietet, was Unterkünfte betrifft, so viel Auswahl für niedriges Budget. Was immer superschön war, waren unsere Aufenthalte in Homestays!

Zufällig sind wir in Thailand auf der Suche nach Unterkünften in Bali auf die Seite Home Sweet Home Stay gestoßen – eine Seite, die besonders die kleinen, lokalen Homestays auf Bali (und auch anderen Inseln von Indonesien) unterstützt. Das fanden wir erstens eine tolle Idee und zweitens auch für uns eine gute Möglichkeit, der kleinen Insel, die vom Tourismus sehr stark verändert wird, und ihren Bewohnern etwas zurück zu geben.

Worauf wir bei der Unterkunftssuche achten:

Wir haben es gerne ruhig und gemütlich, Party-Hostel wirst du hier also keine finden. Außerdem haben wir immer Doppelzimmer oder eigene Bungalows bewohnt, mit eigenem oder geteiltem Bad. Im Schnitt haben wir für unsere Unterkünfte in Bali 18,58 € pro Nacht bezahlt (dieser Schnitt wird vom Surfcamp sehr hochgezogen!).

Wir möchten trotzdem darauf hinweisen, dass alle unsere Erfahrungen vom Oktober 2017 stammen und natürlich nur die Zimmer wiederspiegeln, die wir auch bewohnt haben. 🙂


Canggu: Mikuk’s Homestay

Unsere ganze erste Woche auf Bali haben wir in diesem schönen Homestay gewohnt – und hatten so echt eine tolle erste Bali-Erfahrung!

Zufällig sind wir in Thailand auf der Suche nach Unterkünften auf die Seite Home Sweet Home Stay gestoßen – eine Seite, die besonders die kleinen, lokalen Homestays auf Bali (und auch anderen Inseln von Indonesien) unterstützt. Das fanden wir erstens eine tolle Idee und zweitens auch für uns eine gute Möglichkeit, der kleinen Insel, die vom Tourismus sehr stark verändert wird, und ihren Bewohnern etwas zurück zu geben.

Mikuk’s Homestay ist in Canngu, 10 Minuten zu Fuß vom berühmten Batu Bologna Beach und Old Man’s entfernt. Außerdem – großer Pluspunkt haha – liegt direkt gegenüber das Warung Varuna mit dem besten Nasi Campur und den leckersten – und mit am günstigsten – Säften und Smoothies in Canggu, wenn nicht ganz Bali! 😀 Einer der wenigen Gründe, warum wir nochmal nach Canngu kommen würden das nächste Mal.

Das Homestay wird von einer kleinen, zierlichen und suuuperlieben Balinesin geführt, die selbst auch mit ihrer Familie dort wohnt. So bekommt man einen schönen Einblick in das alltägliche balinesische Leben mit all den Zeremonien. Die ganze Anlage ist wunderschön und liebevoll gestaltet und sie hat immer ein offenes Ohr für einen! Außerdem hat das Homestay eine geteilte Küche und Kühlschrank.

Gezahlt haben wir 15,67€ pro Nacht für ein Doppelzimmer mit Bad.

Hier kannst du über HSH-Stay buchen!

Mike’s Homestay Canggu. Links: „Innenhof“, rechts oben: unser Zimmer, rechts unten: Sitzbereich draußen (unterm Dach)

Details in Mikuk’s Homestay… 🙂


Medewi: Brown Sugar Surfcamp

Dieses Surfcamp war wohl die teuerste Unterkunft auf der ganzen Reise bis jetzt aber gleichzeitig auch eine der besondersten! Wir – oder besonders ich – wollten einfach auf Bali unbedingt eine Woche in einem Surfcamp verbringen, um so viel wie möglich zu lernen! Und das haben wir – mit zwei Surfsessions am Tag an verschiedenen Spots ging’s einfach ab! Surfen, surfen surfen!

Medewi ist unserer Meinung nach noch ein kleiner Juwel im Nordwesten Bali’s. Noch ziemlich unberührt vom Tourismus verschlägt es eigentlich fast nur Surfer hierher, denn arg viel anderes kann man hier auch nicht tun. Das dafür umso besser! Am Medewi Point bricht die längste linke Welle Bali’s in hervorragender Qualität. Und auch die Beachbreaks außenrum haben teilweise sehr schöne Wellen die auch einfach zu surfen sind! Ansonsten kann man in Medewi noch toll das „echte“ Bali erleben, wie man es eben in Orten wie Canggu, der Kuta-Region oder Ubud (teilweise), wo mehr Touristen als Einheimische rumlaufen, kaum noch findet.

Das Camp lieg allerdings etwas abseits mitten in Reisfeldern an einem wunderschönen – schwarzen (!) – Sandstrand. Ruhe garantiert, allerdings kommt man ohne Roller hier nirgends hin. Der kostet pro Tag im Camp 6,13€ mit Versicherung – deutlich teurer als in den touristischen Orten. Uns hat das am Anfang zwar gestört, aber wir haben schnell gemerkt, dass wir bei all dem Surfen eh nicht zu viel kommen, haha. Und ein kleines, billiges und trotzdem sehr nettes und leckeres Restaurant liegt in Gehentfernung direkt oben am Hügel, man hat also alles, was man braucht 😀

Das Camp selbst hat auch ein Restaurant, wo es Frühstück gibt, das ist aber eher teurer. Unser Bungalow war sehr schön, simpel aber sauber und gut in Form, was man ja bei so manch anderen Unterkünften oft mal vermisst… 😀 Wir haben uns wohl gefühlt! Es gibt auch einen Pool und eine große, schöne Chill-out-Area direkt am Meer.

Als Fazit kann man noch erwähnen, dass die Atmosphäre hier einfach so schön war, wir haben zum ersten Mal auf Reisen Freundschaften für länger als 24h geschlossen und waren wieder von lauter netten und interessanten Menschen aus aller Welt umgeben! Das war eigentlich das schönste. Viele kommen übrigens seit Jahren immer wieder, weil sie eine Art zweites Zuhause hier gefunden haben. Und: wir haben unser surfen nochmal ein ganzes Level verbessert! Eine Hammer Zeit und es war wirklich traurig, weiter zu reisen. Jup, beim Abschied hätte ich fast geheult.

Wir zahlten 350€ pro Person pro Woche (7 Tage) inklusive Abholung, zwei Mal am Tag 2h surfen mit Guides und Transfer zu den geeigneten Spots, Material, Frühstück, Unterkunft und am Ende Transfer zurück in die Canggu/Kuta Region. Nach Ubud zahlten wir nochmal 9 Euro drauf. Wenn man eigenes Material mit bringt, ist es günstiger!

Hier geht’s zur Website des Camps wo du auch die verschiedenen Optionen sehen und buchen kann!

Unser Bungalow und Zimmer (oberer Bereich) im Brown Sugar Surfcamp Medewi.

Anlage des Brown Sugar Surfcamps. Links oben: Chile-out-Area am Meer, links unten: Pool, rechts: Herzstück des Camps, die Surfbretter 😍


Ubud: Desak Putu Putra Homestay

In Ubud waren wir nur vier Nächte, aber dieses Homestay gehört trotzdem zu einer der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse, die wir auf der ganzen Reise hatten!

Das Homestay liegt im Stadtzentrum von Ubud, sodass ziemlich viel in Gehentfernung liegt, auch viele Restaurants. Und unser Zimmer war riesig, mit großem Bad, Klimaanlage, großem Bett, einem Tisch, Stühlen, Schreibtisch, Schrank und großen Fenstern mit Blick über Ubuds Dächer – total schön, echt!

Die Umgebung ist eigentlich ziemlich laut vom Verkehr her, aber wir waren überrascht, wie ruhig es hier war! Alles, was wir gehört haben, war das krähen eines Hahnes jeden Morgen und eigentlich den ganzen Tag haha – pure Idylle. Direkt vor unserem Zimmer war eine kleine Sitzecke mit Sofas und einem Tisch und vielen Pflanzen, wo wir immer gefühstückt haben – ebenfalls mit Blick über die Dächer! Also einfach Hammer – das Frühstück (Kaffe, Tee, Obst, Auswahl aus einigen Gerichten) war übrigens auch noch inklusive.

Man ist hier zwar nicht so im Kontakt mit den Besitzern wie in Canggu, aber das ist auch okay, weil man eh den ganzen Tag unterwegs ist und Ausflüge macht.

Wir zahlten 10,79€ pro Nacht für das Doppelzimmer mit Bad/AC und Frühstück und würden diese Unterkunft auf jeden Fall weiterempfehlen!

Hier kannst du das Homestay direkt buchen!

Sorry, haben ausersehen alle unsere Bilder von hier gelöscht… Konnte nur noch diesen Blick auf die Terrasse aus dem Blog sichern. 🙂


Nusa Penida: Gepah Garden Cottage

Auf Nusa Penida fiel es uns schwer, im Internet eine Unterkunft zu finden, die uns wirklich zusagte und ins Budget passte. Deswegen haben wir nur eine Nacht dort gebucht und sind dann mit dem Roller auf der Insel herumgefahren und haben uns alles angeguckt! Dabei haben wir diese wunderschönen Cottages gefunden – und konnten sogar noch etwas verhandeln, hehe.

Eigentlich gehört diese Unterkunft in die Kategorie „komm-wir-gönnen-uns-mal-wieder-was-hier-können-wir-es-uns-wenigstens-noch-leisten“, aber im Endeffekt waren wir immer noch locker im Budget hier! 🙂

Die Anlage ist einfach wuuuunderschön. Sie liegt im Norden der Insel, sodass alle berühmten Ausflugsziele zwar eine Fahrt entfernt sind, aber das ist fast überall auf Nusa Penida der Fall, weil es im Süden keine – oder kaum – Unterkünfte gibt. Und diese sind dann wiederum weit von den Geschäften und Tankstellen entfernt, denn diese gibt es nur im Norden. 💁🏼

Die Zimmer sind geräumig und schön eingerichtet und rundherum mit Panoramafenstern. Es gibt aber Vorhänge, keine Sorge, und trotzdem hatten wir auch nie das Gefühl, keine Privatsphäre zu haben. Es war einfach nur schön! Frühstück war übrigens auch inklusive.

Und der Besitzer war soo lieb und hat uns einfach seinen Roller gegeben, als unserem der Reifen geplatzt ist, und hat unseren zur Reparatur gebracht!

Wir zahlten 19€ pro Nacht für das Cottage mit Bad/AC und Frühstück.

Hier kannst du dein Cottage direkt buchen! 

Gepah Garden Cottages auf Nusa Penida. Links: die Anlage, rechts: unser Zimmer.


Nusa Penida: Jero Rawa Homestay

Die letzte (erwähnenswerte) Unterkunft auf Nusa Penida und unserer Bali-Reise und sicherlich eine der liebevollsten! Wir waren nur zwei Nächte hier und einen Tag war ich ja krank, aber der Besitzer ist einfach der Hammer! Nach erst einem Tag hatte man schon das Gefühl, man gehört zur Familie. Er kümmert sich so liebevoll um allgesund jeden und ist jederzeit für einen kleinen Plausch oder Tipps zu haben. Und er hat us sehr mit der Fähre zurück nach Bali geholfen, als er seinen Onkel gebeten hat, uns zum Hafen zu bringen und die Tickets für uns zu kaufen. Ich sag nur: alle Touristen, die danach zum Schalter kamen, haben deutlich mehr bezahlt! 😉

Wir zahlten 12,53€ pro Nacht für den „Single-Room“ – das Bett war aber locker breit genug für uns zwei! Erhalten waren Frühstück und Bad, es gab aber komischerweise im Zimmer kein Waschbecken, haha. Dafür den nettesten Besitzer aller Zeiten, eine riesen-Empfehlung einfach nur!!

Hier kannst du bei HSH-Stay buchen! 

Jero Rawa Homestay auf Nusa Penida


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