Wer uns gut kennt, wird wissen, dass wir Thailand nicht wegen der Full Moon Party, den heißen Clubs in Bangkok oder den tollen Resorts bereist haben. Wenn wir reisen, sind wir eigentlich immer auf der Suche nach Natur, authentischen Begegnungen mit Einheimischen und Einblicken in die lokale Kultur. Thailand war das erste Land unserer Weltreise und ist uns mit zwei Gesichtern begegnet.

Da gibt es einmal das Top-Asien-Backpacker-Einsteigerland mit diesen Orten, wo mehr internationale Rucksackreisende zu finden sind als Einheimische, den hippen westlichen Cafés, Clubs und Hostels und gerissenen Thais, die dich abziehen wollen. Den Tourismushotspot mit seinen tollen Resorts, der den perfekten Ort für die Winterflucht vieler Europäer darstellt. Und auch, leider, das billige Land mit guter Infrastruktur, wo alte, einsame Männer aus dem Westen herkommen und die Hilflosigkeit vieler armen, jungen Thailänderinnen auskosten.

Und dann gibt es noch das Land mit den sattesten Grüntönen, die uns bis dahin je begegnet sind. In Reisfeldern, Palmen, Wäldern und Blumen. Die berührendste Hingabe zur eigenen Religion, dem Buddhismus, die in fast jedem Menschen hier zu finden ist und eine große Rolle im täglichen Leben der Menschen darstellt. Das einfachste und dennoch leckerste Essen, das strahlendste Lächeln aus lebenserfahrenen, zerfurchten Gesichtern, die beeindruckensten Landschaften und Begegnungen ernsthafter Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft.

Und das ist das Thailand, das wir sehr genossen haben. In diesem Artikel wollen wir dir unsere Lieblingsorte vorstellen, wo wir dieses Thailand gefunden haben!


Bangkok

1. Wat Arun – Tempel der Morgenröte zur Morgenröte

Dieser kleine, aber feine Tempel ist sicher nicht der beeindruckendste in Bangkok. Aber wir haben an ihn die schönsten Erinnerungen! Der Vorteil ist: er macht schon um 7 Uhr auf. Das heißt, man kann sich auf den Weg machen, bevor die feierfreudigen Touristenmassen aufstehen und mit etwas Glück den Tempel ganz für sich alleine haben! Noch ein Vorteil: es ist um diese Uhrzeit noch nicht so heiß.
Mit dem Wassertaxi kommt man ganz einfach zum Wat Arun, es hält direkt davor. Eine Fahrt kostet 15 Baht (= 0,39 €) und ist an sich schon ein cooles Erlebnis! Wir empfehlen aber (von Norden kommend), eine Station früher auszusteigen. Dann landet ihr dermaßen abseits der Touristenströme, wie man es so in der Mitte von Bangkok gar nicht erwartet.
Authentische Straßenstände, die mehr als nur Pad Thai verkaufen, enge Gassen und große Straßen, kleine Tempel und aufwendig verzierte Schulen, und vor allem: kaum noch Weiße. Hier gehen die Thai essen, einkaufen, zur Arbeit oder zum Gebet. Ein wirkliches Erlebnis. Wer von hier einfach immer parallel zum Fluss die Straßen entlang läuft, kommt in einer guten Viertelstunde zum Wat Arun.

Der Eintritt kostet 100 Baht (= 2,56 €).

Wenn man wirklich so früh aufsteht ist aber bestimmt jeder Tempel noch etwas leerer. Daher eigentlich mehr ein Glück-gehabt-Tipp! 😀

 

2. Above Eleven Rooftop Bar

Okay, hier handelt es sich um eine Rooftop-Bar. Das heißt, dass es sich bei diesem Tipp nicht um einen Ort abseits der Touristenströme handelt, denn Rooftop Bars existieren wohl hauptsächlich für Touristen (und reiche Thais). Aber wir wollten sie trotzdem hier erwähnen, als gute Alternative zur superberühmten und superteuren Lebua  Sky-Bar aus Hangover (diesen coolen Tipp haben wir übrigens von Hannah und Björn von Globuspokus bekommen! Danke nochmals!).

Das Above Eleven bietet einen wunderschönen Blick über Bangkoks beleuchtete Skyline, man kann unter freiem Himmel oder unter dem Dach sitzen, an der Bar oder direkt am Rand, nur etwas trinken oder auch essen. Wenn man sich das aussuchen möchte, sollte man aber sicherheitshalber vorher anrufen und eine Reservierung machen. Wir sind gegen 19 Uhr gekommen, da waren nur noch Plätze an der Bar frei – aber auch diese hatten einen wundervollen Blick!

Preislich liegt das Above Eleven zwar nur bei etwas mehr als der Hälfte der Hangover-Bar, das heißt aber nichts. So zahlt man hier immer noch ordentliche westliche Preise: unsere Mocktails kosteten je 220 TB (= 5,64 €) und am Ende kommen auf die Rechnung noch 20% Servicegebühren und Steuern drauf!
Dennoch finden wir, es lohnt sich, und man sollte Bangkok nicht verlassen ohne einmal diesen spektakulären Blick mit einem Drink in der Hand genossen zu haben!

Hin kommt man von der Gegend Khao San Road mit dem Taxi für etwa 100 Baht (=2,56 €) pro Fahrt mit Taximeter. Es kommt natürlich immer ein bisschen auf den Verkehr an, aber man braucht so eine halbe bis dreiviertelstunde in der Rushhour.

🌏 Hier gibt’s den Bangkok-Reisebericht!

🎥 Hier geht’s zum Bangkok-Vlog!


Kanchanaburi

Kanchanaburi ist ein kleiner Ort zweieinhalb Zugstunden westlich von Bangkok, der uns nach der rasanten Großstadterfahrung sofort mit seinem Charme eingewickelt hat. Sonderlich aufregend ist er nicht, aber die Lange ist wunderschön und wir haben hier das beste Essen auf der ganzen Thailand-Reise gegessen! Und zwar im Mangosteem Café, eine absolute Empfehlung. Sehr faire Preise, vegetarier-freundlich, superliebe Köchin, die einem gerne alles über jedes Gericht erzählt und alles frisch zubereitet, ohne Geschmacksverstärker. Bombe. Und wir hatten eine supercoole (und günstige!) Unterkunft direkt AUF DEM FLUSS. 😀

Anfahrt von Bangkok mit dem Zug für 100 TB (= 2,56 €).

🎥 Hier geht’s zum Kanchanaburi-Vlog!

3. Huay Mae Khamin Wasserfälle

Kanchanaburi ist toll gelegen als Ausgangspunkt, um zahlreiche Nationalparks zu besuchen. Am berühmtesten und wohl auch mit am beeindruckendste sind wohl die Erawan Wasserfälle, die eine Stunde Autofahrt entfernt liegen und jeden Tag das Ziel von zahlreichen Reisebussen sind. Sie sind so gut besucht, dass die Einfahrt mehr an Freizeitpark als an Nationalpark erinnert. Das hat uns trotz der wunderschönen Bilder etwas abgeschreckt und wir haben uns auf die Suche nach einer ruhigeren Alternative gemacht – und die Huay Mae Khamin Wasserfälle gefunden!

Dieser siebenstufige, große Wasserfall liegt etwas abgelegener im Khuean Srinagarindra Nationalpark, etwa zwei Stunden von Kanchanaburi. Erst seit vier Jahren gibt es überhaupt eine befestigte Straße dorthin!

Diese Abgeschiedenheit, die uns so fasziniert hat, bringt aber auch ihre Tücken mit sich: wie kommt man jetzt möglichst günstig und unkompliziert dorthin? Unsere Antwort: zufällig zwei Andere kennenlernen, die Bock haben, diese Wasserfälle auch zu sehen und ein Auto haben, in dem sie euch mitnehmen! 😀 Omg, wir feiern immer noch, was wir für Glück hatten!

Also, wie gesagt: es ist schwer ohne Auto. Mit dem Roller ist die Strecke schon sehr lang und nur etwas für Fortgeschrittene Fahrer, öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht. Eine Möglichkeit, die wir hier gelesen haben: mit dem Bus von Kanchanaburi zu den Erawanfällen fahren und dann per Anhalter weiter. Mutig und bestimmt abenteuerlich! Wenn man fürchtet, dass man abends nicht wieder zurück kommt, kann man auch gleich dort übernachten. Und zwar in Zelten! Die gesamte Ausrüstung kann man dort leihen und der Zeltplatz liegt total cool auf einer riesigen Wiese mit Blick auf den Stausee. Geil! Hätten wir das früher gewusst, wäre das echt was gewesen.

Die Wasserfälle sind über einen Nature Trail zu erreichen, der für sich schon ein Erlebnis ist. Für uns das erste Dschungelerlebnis, und der viele Bambus, die ganzen Pflanzen und Luftwurzeln, das war schon cool! Die obere Hälfte des Trails ist abenteuerlicher, die untere Hälfte bietet die coolsten Wasserfälle. Einfach alles angucken!
In dem Restaurant beim Campingplatz kann man supergünstig essen, mit Englisch muss man es aber gar nicht erst probieren! 😀

Touristenmäßig ist man zwar, zumindest auf dem unteren Teil des Weges, auch nicht ganz alleine, aber wir waren wirklich die einzigen weißen Touristen weit und breit! Also noch ist dieser Wasserfall ein Geheimtipp – bald wird er es aber womöglich nicht mehr sein. Also schnell hin!

Eintritt in den Nationalpark sind 300 Baht (= 7,69 €) (für Touristen) und für ein Auto zahlt man nochmal 30 Baht (= 0,77 €).

Besonders das Baden in den unteren Pools der Wasserfälle war einfach der Hammer und ein wahrer Traum, der in Erfüllung gegangen ist!

🌏 Hier gibt’s den Reisebericht über unseren Trip zu den Wasserfällen!

🎥 Hier geht’s zum Vlog über die Huay Mae Khamin Wasserfälle!


Phetchaburi

Mehr oder weniger zufällig sind wir an diesem Ort gelandet, der seltsamerweise von dem Tourismus in Thailand noch gar nicht überrollt wurde! Und weil das so ist, sind die Menschen hier noch ganz anders. Freundlicher, neugieriger, aufgeschlossener, einfach zum liebhaben! Wir hatten auch eine wundervolle Unterkunft, die uns zwei Fahrräder geliehen hat – perfekt um den kleinen Ort zu erkunden. Phetchaburi hat auch einen Night Market, schräg gegenüber vom Bahnhof, wo man richtig geiles, authentisches, vielfältiges Thaifood bekommt, und zwar zu „normalen“ Thai-Preisen! Der Wahnsinn, mit englisch kommt man aber nicht weit. Also: einfach auf alles, was lecker aussieht, draufzeigen und ausprobieren! 😀

Anreise von Kanchanaburi: Local Bus nach Ratchaburi (50 TB = 1,28), dann mit dem Zug weiter nach Phetchaburi (11 TB = 0,28 €)!

Allein wegen all dem, seinem Charme und seiner touristischen Unberührtheit würden wir schon jedem ans Herz legen, Phetchaburi einzuplanen. Aber es gibt noch zwei weitere tolle Gründe!

🌏 Hier gibt’s den Reisebericht über unsere berührende Reise nach Phetchaburi!

4. Khao Luang Cave

Nach Phetchaburi sind wir eigentlich nur deswegen gekommen. Wegen dieses einen Fotos, was ich einmal auf Instagram gesehen habe – sonst wussten wir überhaupt nichts von dem Ort! Aber was soll man sagen? Es war ein echter Glückstreffer!

Die Khao Luang Cave ist eine rieeeesige, beeindruckende Tropfsteinhöhle – die aber auch noch ein Tempel ist! Das heißt, es stehen ganz viele Buddhastatuen drin. Große, kleine, goldene, steinerne, bunte, sitzende, liegende… Es herrscht einfach eine ganz besondere Atmosphäre dort – und eine feuchte Bullenhitze, haha. Durch ein großes Loch in der Decke fallen Lianen und Sonnenstrahlen hinein und verleihen dem Ort einen ganz besonderen Zauber. Doch mehr darüber kannst du in diesem Reisetagebuch-Beitrag darüber lesen!

Die Höhle kostet keinen Eintritt! Bevor man zum Eingang kommt muss man allerdings einen kleinen Hügel hinauflaufen, an dessen Fuß „Taxis“ auf einen warten. Diese tun so, als wäre es gefährlich, allein durch die Affen zu laufen oder was auch immer der Grund des Tages ist, warum du das Taxi nehmen musst. Musst du nicht. Man kann den Weg ohne weiteres laufen, man sollte nur kein Essen, Trinken oder irgendetwas Raschelndes bei sich haben. Für alle, die sich den aufdringlichen Thais nicht widersetzen können: es kostet nur 15 Baht, also auch kein Weltuntergang, das Taxi zu nehmen.

Phetchaburi khao luang cave

5. Phra Nakon Kiri – der Palast auf dem Berg

Dieser wahnsinnig schöne Palast mit angeschlossenem Tempel ist definitiv einer der beeindruckndsten, die wir je besucht haben! Als ehemaliger „Zweitpalast“ des König Ramas (Hauptpalast ist in Bangkok) ist er in kunstvoller Weise als Fusion von europäischer und chinesischer Architektur erbaut worden. Und das kann sich wirklich sehen lassen!

Der Phra Nakon Kiri liegt zudem auf einem kleinen Berg, sodass man eine wunderschöne Aussicht über Phetchaburi, die Umgebung und die entfernte Gebirgskette hat, die sich zwischen Thailand und Malaysia entlangzieht. Atemberaubend!

phetchaburi Prana Khon kiri temple

Außerdem ist der Palast, wie alles in Phetchaburi, noch sehr ruhig und untouristsich. Keine Ahnung warum, denn er ist so schön!! Zum Palast gehören verschiedene Gebäude und Tempel, die auf den umliegenden Gipfeln verteilt liegen, die aber alle über süße, kleine Wege durch den bewaldeten Park zu erreichen sind.

Der Eintritt kostet 150 TB (= 3,85 €), wovon sich jeder Cent lohnt! Wirklich! Für die ganz faulen, man kann auch von hinten mit der Seilbahn hochfahren, haha. Aber so steil ist es nicht, das Geld würden wir uns lieber sparen. 🙂

🌏 Hier gibt’s den Reisebericht zur Khao Luang Cave und dem Bergpalast!

🎥 Hier geht’s zum Phetchaburi-Vlog!


Koh Phangan

Natürlich, natürlich, dieser Teil ist auch nicht wirklich abseits der Touristenströme.

Koh Phangan ist einer der (zahlreichen) berühmten Touristen-Inseln Thailand und vor allem berüchtigt für seine legendäre (?) Full-Moon-Partys. Für manch einen der Inbegriff einer Thailand-Reise, für uns sicher nicht. Wer uns gut kennt, weiß, dass wir jederzeit ruhige und einsame Natur einer überfüllten, lauten Party vorziehen.

Aber trotzdem wollten wir diese Insel sehen und haben auch viel gutes darüber gelesen! Unser Glück war auch: in dem Monat, wo wir da waren, war aus politischen Gründen gar keine Full-Moon-Party! Deswegen war die Insel von Touristen her im Vergleich zu sonst wohl sehr ruhig. Trotzdem haben wir es sehr geliebt und einige wunderschöne Örtchen entdeckt, die wir dir natürlich nicht vorenthalten wollen.

Also folgen hier unsere drei liebsten Plätze abseits der Touristenströme mitten auf dem Touristenstrom!

🌏 Hier geht’s zum Koh Phangan Reisebericht!

🎥 Hier gibt’s den ersten Koh-Phangan-Vlog!

6. Haad Gruad Beach

Diese kleine, abgelegene Bucht liegt genau gegenüber der Seite der Insel, wo die Party stattfinden! Mehr Ruhe geht also gar nicht. 😀 Wir haben diesen Ort auch nur aufgrund einer Unterkunft gefunden, den Haag Grund Beach Bungalows. Über die Unterkunft könnt ihr hier mehr erfahren, Fakt ist aber: wer absolute Ruhe, Idylle, Strand, Palmen und Meeresrauschen sucht, der ist hier genau richtig! Die Bucht gehört zu der kleinen Bungalowanlage, wo wir gewohnt haben, die von einer sehr süße, thailändischen Familie geleitet wird.

Die Highlights: Eine Schaukel über dem Meer, ein kleines, leckeres Restaurant, absolute Abgeschiedenheit.

Die Nachteile: sehr abgelegen und die Straße dorthin ist in schlechtem Zustand. Entweder gute Roller-Skills mitbringen oder laufen.

🎥 Hier geht’s zum zweiten Koh-Phangan-Vlog!

7. Coral Bay

Auch auf diese Bucht im Norden der Insel sind wir mehr oder weniger zufällig gestoßen. Der Weg hier hin ist recht weit, aber führt durch die schönste Natur. Und was man für die Anfahrt bekommt, ist absolute Perfektion! 🙂

Genau so stellt man sich den perfekten Thailand-Strand vor: weißer, unglaublich weicher Sand, Palmen, die über den Strand ragen und ein bisschen Schatten spenden, eine nette Strandbar an einem Ende, ansonsten Ruhe. Abgeschiedenheit von allem Stress, perfektes, blau-türkisenes Wasser und ein paar kleine Boote, die sanft auf den kleinen Wellen schaukeln.

Es waren außer uns noch ein paar andere Menschen am Strand, aber vergleichsweise wirklich wenig! Außerdem ist der Strand recht lang, sodass es sich gut verteilt. Wir waren gleich an mehreren Tagen hier, weil es einfach zu perfekt war!

8. Phaeng Waterfall Nature Trail

Als wir von Coral Bay heimgefahren sind, ist uns dieser Wasserfall-Wegweiser ins Auge gestochen. Und weil wir Wasserfälle lieben, sind wir ihm gleich mal gefolgt! 😀

Letztendlich war es aber so, dass der Wasserfall teilweise gerade noch ein Rinnsal war, das den Fels hinunterlief. Eine klitzekleine Enttäuschung nach dem riesigen Haus Mae Khamin Waterfall haha! Aber was dann passierte: mal wieder zufällig fanden wir uns auf einem Nature Trail wieder, der in einer großen Schlaufe den „Wasserfall“ entlang und über den Berg wieder zurück führt. Und der war der hammer!

Wenn du also Bock hast, Felsen hochzuklettern, über riesige Wurzeln zu steigen, kleinen, verschlungenen Pfaden zu folgen und mit einer hammer Aussicht belohnt zu werden, dann manch unbedingt diesen Trail! Er gehört definitiv zu den coolsten Wegen, die ich je gelaufen bin. Richtig abenteuerlich! Plus Aussicht und extrem wenig Menschen – was will man mehr?

Einfach am Fuß des Phaeng Waterfalls dem Schild „Nature-Trail“ folgen! 😀 Dauert so knapp zwei Stunden inklusive einiger Staun-Pausen.

🎥 Hier geht’s zum Blog über Coral Bay und den Nature-Trail!


Krabi

Krabi Stadt selbst ist – gerade im Vergleich zum berühmten Strandort Ao Nang – sehr günstig, was Unterkünfte betrifft. Man bekommt viele echt coole Hostels und Guesthouses zu sehr niedrigen Preisen! Abgesehen von dem Essen und dem nahe gelegenen Tiger Tempel (omg, die 1237 Stufen hinauf lohnen sich sooo sehr!) fanden wir Krabi Stadt allerdings nicht sooo spannend. Aber um die Thailand-Reise entspannt (und günstig) ausklingen zu lassen, war es der perfekte Ort! Und wie gesagt… das Essen!

9. Krabi Night Market

Wer uns gut kennt oder schon seit einiger Zeit verfolgt, der kennt ganz sicher auch unsere große Liebe zu Nachtmärkten! Wirklich, in Asien sind sie eine der geilsten Dinge überhaupt. Local Life, Local Food, Local Prices. Wenn du ein Land und seine Esskultur (in Asien) wirklich kennenlernen willst, dann besuche einen Nachtmarkt (oder ganz viele)!

Der Nachtmarkt in Krabi Town war der beste, auf dem wir je waren! Er ist soo groß und schön, mit einer riesigen Freifläche in der Mitte des Platzes, wo Tische stehen und man sich zum Essen hinsetzen kann – vorrausgesetzt, man findet einen freien Tisch und hat das Essen noch nicht auf dem Weg dahin verputzt! Dieser Nachtmarkt ist so geil, dass wir einen eigenen Vlog nur über ihn gedreht haben – es gibt ihn aber nur Freitags, Samstags und Sonntags.

Wer auch unter der Woche Lust auf Nachtmarkt hat, Krabi Stadt hat noch zwei weitere! Einmal der normale Markt, der auch tagsüber (teilweise) schon offen hat und einen kleineren am Ufer des Flusses. Wir haben alle drei getestet haha, und überall war das Essen lecker, aber der Wochenendsmarkt hat uns echt am meisten begeistert.

🎥 Hier geht’s zum THAI FOOD SPEZIAL Vlog vom Krabi-Nachtmarkt!


10. Und zu guter Letzt: Züge.

Thailands Zugnetz ist ziemlich gut ausgebaut und seit unserer ersten Zugfahrt in einem 3. Klasse Regionalzug sind die Schienen unser liebstes Weiterreisemittel geworden! Das hat verschiedene Gründe:

  1. Zugfahren in Thailand ist einfach und verdammt günstig. Die teuerste Fahrt, die wir gemacht haben, hat etwa 2,50 gekostet – die billigste 11 Cent, und das für 1,5 Stunden Zugfahrt! Das gilt für die drittklass-Regionalzüge, aber die sind auch nicht weniger luxuriös als unsere in Deutschland!
  2. Man sieht die wunderschöne Natur Thailands! Während ein Bus sich meist an die Hauptverkehrsadern hält und somit viel von Stadt zu Stadt fährt, führen die Zuggleise eigentlich immer durch die schönste Natur! Selbst auf einer zweieinhalbstündigen Fahrt saßen wir fast die ganze Zeit da und haben aus dem Fenster geschaut, weil es einfach so schön ist! Reisfelder, Palmenhaine, Berge, kleine Siedlungen – was da alles vorbeizieht! Wir hätten so viel schönes von Thailand verpasst, wenn wir nicht Zuggefahren wären!
  3. Man ist mitten unter Locals. Einmal haben wir zwei andere Backpacker im Zug getroffen, was auch sehr nett war, aber sonst ist man fast nur von Thais umgeben. Da wären wir wieder bei dem Punkt: die Locals kennenlernen. Lange Zugfahrten mitten unter ihnen gepaart mit ihrer freundlichen Neugier ist einer der beste Wege dafür! Ansonsten macht auch spaß, einfach nur zu beobachten. 🙂

Also: für alle, die mit kleinem Budget reisen, bequem vorankommen und dabei noch etwas von der tollen Landschaft und den netten Einheimischen mitbekommen wollen, ist Zugfahren die perfekte Lösung! 🙂 Seit dem ersten Mal haben wir immer den Zug gewählt, weil wir es einfach geliebt haben!

Und du?

Kennst du noch tolle Orte in Thailand, wo du ähnliche Erfahrungen gemacht hast? Oder die einfach nur schön waren und noch nicht so überlaufen, dass man sie in Ruhe genießen konnte? Dann erzähl uns davon in den Kommentaren, wir machen uns eine Liste für unseren nächsten Aufenthalt! 😋

Alles Liebe,


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