Florida wird auch der „Sunshine State“ genannt und der Name ist dort eindeutig Programm. Abgesehen von den sommerlichen Temperaturen verbinden aber die meisten mit Florida noch sehr viel mehr: Megastadt Miami, türkises Meer und weiße Traumstrände, die gefährlichen Everglades mit ihren Mangroven und Alligatoren oder vielleicht Disneyland, Key West oder Hemingway – Fakt ist, der südlichste Teil der USA hat einiges zu bieten. Ich hatte die glückliche Gelegenheit, den Süden des Sonnenscheinstaates gemeinsam mit meinem Freund kennenzulernen, im Sommer 2016.

Unsere Reise dauerte zwei Wochen, in denen wir ziemlich viel gesehen haben. Im Nachhinein würde ich vielleicht sagen, etwas zu viel – wie so oft hat man zu wenig Zeit für zu viele Dinge, will alles sehen und hat am Ende nichts richtig gesehen. Aber jede Reise ist eine Erfahrung, aus jeder Erfahrung lernt man und jede Lehre ist es wert, sie erfahren zu haben. Hö? Ihr wisst hoffentlich was ich damit meine. Genug geschwafelt, ich will euch nun in diesem Bericht an meinen Erfahrungen und Highlights teilhaben lassen und euch ein paar Tipps geben, dass ihr aus unseren Erfahrungen lernen könnt.

Florida, the Sunshine State

Kurz ein paar Fakten: Florida liegt im südlichsten Osten der USA, von der Zeitzone her größtenteils 6 Stunden nach unserer Zeit. Die Währung ist US-Dollar, man benötigt zum einreisen ein ESTA-Visum, Hin- und Rückflug sind meist schon für 500-600 € zu bekommen und die Landessprache ist Englisch.

Wir haben nur Süd-Florida bereist, aber was den Staat für mich ausmacht, ist eine (erstaunlich) grüne Vegetation, schöne Naturparks, türkisblaues Meer, Delfine, die sich im Sonnenuntergang am Strand tummeln, köstliche, frische Kokosnüsse und traumhaftes Wetter. Auf der anderen Seite aber auch brutale Hitze, pipiwarmes Wasser, die typische, manchmal billig wirkende Bauweise der Amerikaner, viele ältere Menschen, die sich hier niedergelassen haben, eine glitzernde Welt für die Reichen und Schönen und die ärmere, größtenteils schwarze Bevölkerung im Kontrast.

Kontraste – die sind in Florida auf jeden Fall vorhanden. Wer sich darauf einlässt, der kann ganz viel lernen in diesem Land, das auf den ersten Blick so amerikanisch-oberflächlich erscheint. Die Zeit dafür hatten wir leider nicht, aber wer weiß. Es heißt ja, man sieht sich immer zweimal im Leben.

Ein Alligator in freier Natur – tatsächlich keine Seltenheit hier in Florida

Cape Coral

Unser Haus war in Cape Coral, einer kleinen, sehr freundlichen Stadt, die direkt neben Fort Meyers liegt. Während Fort Meyers und Fort Meyers Beach für seine junge Bevölkerung und bewegtes Nachtleben bekannt sind, ist Cape Coral eher von einer älteren Bevölkerung dominiert: Rentner, die sich hier im warmen Florida zur Ruhe gesetzt haben, darunter auch viele Deutsche. Trotzdem bietet dieser Ort alles, was man zum Leben braucht: Supermärkte (auch einen deutschen Bäcker, Puh..! :D), Ausgehmöglichkeiten, einen Hafen und eigenen Strand (von welchem man aber nicht aufs offene Meer sieht, da Captiva und Sanibel Island Cape Coral vorgelagert sind). Außerdem ist es in unmittelbarer Nähe zu eben jenen Inseln, Fort Meyers Beach und Naples und auch die Everglades lassen sich gut erreichen. Miami liegt ca. 2 Stunden Autostunden entfernt, Key West etwa 5.

Essen gehen in Cape Cola

Sehr viel hat Cape Coral selbst nicht zu bieten, aber wenn man schon dort ist, sollte man unbedingt im Fords Garage essen gehen! Dieses amerikanische Restaurant mit einer großen, sehr guten Burger-Auswahl überzeugt durch die absolut kreative und aufwendige Gestaltung im Inneren. Da hängt schon mal ein Auto (ein alter Ford, natürlich) von der Decke, die Waschbecken befinden sich in Autoreifen und überall sind Karosserieteile zu finden. Die Wände sind übersät von vielen Bildern, die Inneneinrichtung sehr cool und ansprechend, sodass es schon ein Erlebnis ist, dieses Lokal zu betreten. Es ist auch zu gewöhnlichen Essenzeiten sehr voll, was bei dem leckeren Essen aber kein Wunder ist.

Was auch empfehlenswert, aber in ganz Florida zu finden ist, ist der Burgerladen Five Guys. Hier gibt’s weder Teller noch Besteck, tausend Auswahlmöglichkeiten oder sonstigen Schnickschnack, aber das, was man bekommt, stimmt: die Zutaten sind frisch, es gibt keine Friertruhen, bloß Kühlschränke. Die Burger sind frisch gebraten und anscheinend vorzüglich, beim Veggie Sandwich wird einfach das Fleisch weggelassen, aber es schmeckt dennoch bombastisch, auch die Pommes sind einfach top.

Andere Länder, andere Sitten! Die Amis haben keine wirkliche Esskultur, wie wir in Europa. Im Land des Fast Foods bekommst du die Rechnung auf den Tisch, sobald der Teller leer ist, lange sitzen, essen und reden ist hier einfach nicht. Dafür ist es aber üblich, ein Trinkgeld von ca. 20% zu geben.

Veggie-Burger & Burger im Fords Garage. Kaum zu toppen!

Inneneinrichtung in Fords Garage, Cape Coral

Fort Meyers Beach

In Fort Meyers Beach erstreckt sich ein weißer Sandstrand an hellblauem Wasser etliche Kilometer direkt vor dem Ort entlang.

Das Plus: Er ist super einfach zu erreichen, es ist, besonders am Anfang, immer etwas los, Wassersport und Nachtleben sind hier großgeschrieben.

Das Minus: Wer (so wie ich) naturbelassene, ruhige Strände liebt, der ist hier eher fehl am Platz. Der Strand ist gesäumt von Palmen, ja, aber direkt dahinter reihen sich Hotelklötze. Dazwischen sind jedoch immer wieder Abschnitte, wo nur kleine, bunte Holzhäuschen zu finden sind, sogenannte Cottages. Man kann über den Baustil der Amerikaner (falls es so etwas überhaupt gibt :D) sagen, was man will, aber in diese Häuschen habe ich mich echt verliebt. Hier ist der Strand meist auch etwas ruhiger.

Abends lässt es sich in gemütlicher Atmosphäre in den strandnahen Restaurants oder Bars etwas trinken oder noch ein spätabendliches Stück Key Lime Pie genießen… 😛

Fort Meyers Beach

Unter Palmen am Golf von Mexico…

Sanibel Island und Captiva Island

Die beiden bekannten Inseln liegen vor Cape Coral und Fort Meyers Beach im Golf von Mexico. Dieser Lage verdanken sie ihre weißen, langen Sandstrände und das türkise Wasser. Die Inseln zeichnen sich durch eine sehr üppige, schöne Vegetation aus und zählen auch als Zentren der guten Resorts und teuren Villen, aber auch strotzende Natur und Wassersportmöglichkeiten an den zahlreichen Traumstränden.

Insider-Tipp:

Viele der Parkplätze in Strandnähe sind privat! Es lohnt sich für diese Inseln darum unbedingt, das Auto mal stehen zu lassen, und die Inseln mit dem Fahrrad zu erkunden (kann man sich direkt dort leihen). So kommt man auch an jene einsamen Traumstrände, die man oft auf Bildern sieht – als Autotourist aber nicht.

Traum-Strände auf Sanibel-Island: ja es gibt sie! Aber kaum Schatten. 😀

Einer der unberührten Strände auf Sanibel, wo man nicht parken kann…

Sanibel Island ist die erste Insel, die über eine Brücke von Fort Meyers Beach aus zu erreichen ist. Diese ist noch deutlich bebauter und es ist viel mehr los. Fährt man weiter, erreicht man irgendwann Captiva Island, welche deutlich naturbelassener ist und wo nur noch ein Teil der Touristen hinkommen. Außerdem ist hier das Wasser (im Gegensatz zu ALLEN anderen Stränden, an denen wir waren) erfrischend kühl. Dazu kristallklar, blau, voller wunderschöner Muscheln und sogar Delfine tauchen hier immer wieder auf!

Ein eindeutig perfekter Spot, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Mich kann man ja generell in der Natur mit jedem Kitsch begeistern. Wenn dann noch Delfine anfangen, sich in unmittelbarer Strandnähe im rot glitzernden Wasser zu tummeln, die kleinen Wellen sich an deinen Füßen brechen und der Wind die Haare deines Freundes zerzaust, ist der Abend doch absolut bilderbuchmäßg perfekt, oder?

 

Naples

Naples ist eine kleine, wohlhabende und sehr schöne und saubere Stadt südlich von Fort Meyers und erinnert mich sehr stark an das kalifonische Palo Alto, wo ich meinen Austausch verbracht habe. Berühmt für sein High-End-Shopping, Weltklasse-Kultur und niveauvolles Ausgehen hätte diese Stadt das Wort „fancy“ erfunden haben können. Die Straßen sind wunderschön und bestechen mit südländischer Architektur, hellen, warmen Farben und soo viel Grün! Hohe Palmen, verknotete Bäume und zarte Blüten aller Art verwöhnen jedes Auge im Zentrum dieser Oase.

In der Fifth Avenue und Third Street South finden Shopping-Liebhaber jede Menge exklusiver Boutiquen und Shoppingmöglichkeiten, dazwischen Kunstgalerien und kleine, exquisite Lokale. Optisch wird man hier eindeutig verwöhnt, der Geldbeutel aber nicht. Deswegen ist diese Adresse eher ein Tipp für alle, die mit höherem Budget reisen und sich einen gewissen Luxus leisten wollen.

Oh und Ladies: Ja, es gibt einen großen Victorias Secret, in der Shopping Mall.

Naples sieht aus wie eine Filmkulisse – ist aber echt so!

 

Die Everglades

Das Wahrzeichen von Florida und das Zuhause der berühmt-berüchtigten Alligatoren! Die Everglades machen eine riesige Fläche im Landesinneren aus und sind vergleichsweise sehr gering von Infrastruktur erschlossen. Dieses riesige Gebiet unterteilt sich in die Mangrovenwälder und das Sumpfland.

Everglades-Tour: Airboat oder Kajak?

Hier gibt es gefühlt hunderte Anbieter von Touren und Ausflügen. Um den richtigen zu finden kann es helfen, zu wissen was man will: Spaß und Aufregung, Tiere sehen oder einfach die Natur kennenlernen?

Wir haben und für eine Airboat-Tour entschieden. Die hat zwar total Spaß gemacht, ich würde es aber nicht noch einmal machen. Die Airboats heizen mit einem wahnsinnigen Speed und Lärm durch die Kanäle der Mangrovenwälder, wobei sicherlich jedes Tier und der Umgebung so schnell es geht das Weite sucht.

Wer die Tier- und Pflanzenwelt hier wirklich entdecken will, dem empfehle ich eine Kajaktour, bei der man einfach langsamer, ruhiger und mit viel geringerem Abstand die Wasserwege erkundet.

Tierquälerei als Attraktion

Bei unserem Ticket war auch der Eintritt in einen kleinen Touristen-Zoo enthalten. Und hier ist das Einzige, was ich euch sagen kann: Kauft so etwas auf keinen Fall!! Das ist die schlimmste Tierquälerei, die ich jemals gesehen habe. Krokodile sitzen zusammengefercht in kleinen Becken, ohne Rückzugsmöglichkeit oder ernsthaftem Bewegungsfreiraum. Tiger sind eingepfercht in kleine Gehege, Tiere die eh schon vom Aussterben bedroht sind und außerdem in diesen Gebieten nichts verloren haben! Ich bin den Tränen nahe aus dem Zoo geflüchtet, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe.

Bitte, unterstützt so etwas nicht. Wenn man etwas Geduld hat, kann man neben jeder Straße, in jedem Fluss in Florida Alligatoren, Wildvögel oder andere außergewöhnliche Kreaturen entdecken! 🙂

Nein, der war nicht neugierig auf das höllisch laute Airboat. Er wurde von den Guides gefüttert…

Mangrovenwälder in den Everglades: Ein bisschen wie in einer anderen Welt.

Miami und Miami Beach

Über Miami schreibe ich mit gemischten Gefühlen. Wir haben uns nur einen Tag Zeit genommen für diese unglaublich vielseitige Stadt und ich fürchte deshalb, dass ich ein sehr eingeschränktes Bild habe. Aber ich persönlich war eher enttäuscht von der Megametropole, die für mich nicht gehalten hat, was sie versprach. Das Problem ist wohl immer mit so berühmten Orten, dass sie in zahlreichen Filmen, Berichten und Werbungen so schillernd dargestellt werden, dass die Realität meistens ernüchternd ist. Ich muss zugeben, meine Hauptkenntnis von Miami stammt aus dem Film Step Up Miami Heat. Aber in Wirklichkeit, so finde ich, wirkt die ganze Stadt eher aufgesetzt und etwas dreckig. Aber ich bin sicher, wenn man sich näher auf die Kultur und die Menschen dort einlässt, kann man ganz viele tolle Dinge erleben.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Miami

Miami selbst ist durch die südliche Lage und Nähe zu Kuba sehr hispanisch geprägt und wird deswegen auch „Capital of Latin America“ genannt. Es gibt sehr viele Latinos und Schwarze und die Hauptsprache ist wahrscheinlich eher Spanisch als Englisch. Am besten hat mir Coconut Grove gefallen. Coconut Grove ist ein sehr schönes, lebendiges Viertel, gezeichnet von vielen kleinen Cafes, Bars und Boutiquen und voller quirliger Menschen. Auch Little Havana zählt zu den bekanntesten Vierteln in der Metropole. Miami Downtown dagegen wirkt tagsüber eher ausgestorben, da hier hauptsächlich die großen Bürogebäude und Banken sind. Geht man weiter Richtung Hafen, kommt man an den Bayside Marketplace, ein lebhaften Shoppingkomplex mit Blick auf den Hafen und unzähligen Lokalen, Bars und Ständen, zwischen denen man immer wieder Straßenkünstler und Musiker findet. Insgesamt ist die Stimmung sehr gut, der Ort aber sehr touristisch.

Der Bayside Marketplace

Downtown Miami

Miami Beach

Von der Bayside Miami gelangt man direkt nach Miami Beach. Gibt man Miami Beach in Google ein, so findet man auf der ersten Seite nur Anzeigen für Hotels – und genau das ist Miami Beach: Hotels, Bars, Restaurants; ein schillernder Urlaubsort für die High Society. Hat man viel Geld, ist dieser Ort bestimmt toll. Hat man das nicht, wirkt alles aufgesetzt und absolut entzaubert. Auf dem berühmten Ocean Drive flanieren knapp und billig bekleidete Möchtegern-Models, die fetten Sportwagen scheinen stundenweise an den nächsten Möchtegern-Rapper vermietet zu werden und die Bars sind überteuert und unauthentisch.

Was in Miami Beach aber wirklich sehr schön ist, ist der lange, weiche Sandstrand (South Beach) mit den vielen Sportmöglichkeiten und klarem, kühlen Wasser, das oft sogar über Surf-Bedingungen verfügt.

Der berühmte Ocean-Drive…

South Beach in Miami Beach – hat schon was…

Palmen gibt’s in Miami Beach! Und Sonnenuntergänge auch. 🙂

 

Key West

Mein absolutes Highlight der Süd-Florida Rundreise waren die Keys, besonders Key West! Beeinflusst von der Nähe zu Kuba herrscht hier ein karibischer Flair. Der zeichnet sich durch extrem gut gelaunte Leute und einen farbenfrohen, lockeren und fröhlichen Lebensstil aus. Key West bedeutet für mich Musik und Rollerfahrer überall, ein von bunten, lieblichen Cottages geprägtes Stadtbild, eine familiäre fröhliche Atmosphäre, frische Kokosnüsse, traumhafte Strände und bombastische Sonnenuntergänge. Was gäbe es dem noch hinzuzufügen?!

Key West mit dem Roller erkunden

Jedem, der nach Key West geht, lege ich ans Herz, einen Roller für den Tag zu mieten! Verkehrsregeln und Vorschriften kümmern dort keinen, die Menschen scheinen viel zu sehr mit Fröhlichsein beschäftigt zu sein. Alles hat seinen Flow, alle leben gut miteinander und jeder scheint willkommen. Wir haben uns Roller gemietet und haben so die Insel erkundet – es hat einfach nur so unglaublich viel Spaß gemacht!

Entlang der Hauptstraße Duval Street gibt es zahlreiche, liebevoll gestaltete Lokale, sodass man sich gar nicht entscheiden kann, wo man hingehen soll. Es gibt hausgemachte Eiscreme, Key Lime Pie (die Spezialität von Florida übrigens. Lohnt sich unbedingt zu probieren!), Cocktails und Restaurants, Boutiquen und Stände… Alles, was man brauchen könnte, oder nicht und noch viel mehr.

Jeder und alles ist bunt und aufgewühlt, aber so muss es sein. Die Strände sind wunderschön, wenn auch das Wasser wirklich fast wärmer ist als die Luft, und überall wachsen die üppigsten, exotischen Pflanzen. Auf Key West befindet sich auch der südlichste Punkt der USA, von dem man bis nach Kuba sehen kann. Und die Meile 0 des berühmten Highway 1!

Nein, das is keine Fototapete. Das ist Key West. Ein Traum.

Nichts geht über frische Kokosnüsse!!!

Am Abend ist es fast schon obligatorisch, den Sonnenuntergang vom Mallory Square aus zu beobachten. Hier finden sich bei schönem Wetter hunderte von Menschen ein, die Stimmung ist ausgelassen, überall gibt es Livemusik, Cocktails und noch mehr frische Kokosnüsse.

Ich kann gar nicht sagen, was mir auf Key West am besten gefallen hat, aber Eines kann ich sagen: Es ist einen Besuch so was von wert, und war definitiv mein persönliches Highlight unserer Florida-Reise.

Fette Empfehlung! Sooo lecker!

Ein Stößchen auf den schönsten Zipfel Floridas… Key West, du Perle.

 

Mein Florida-Fazit:

Im direkten Vergleich mit Kalifornien schneidet, nach meinem persönlichen Empfinden, Florida ein bisschen schlechter ab. Ich selbst liebe einfach das Raue, Wilde, Naturbelassene, was man im Golden State in allen Varianten findet. Außerdem ist die Surfkultur dort einfach viel ausgeprägter, wodurch Kalifornien mich schon gekriegt hat. Auch die Menschen und der Lebensstil in Kalifornien scheinen mir bewusster und natürlicher als in Florida, man isst gesünder und die Natur ist einfach beeindruckender.

Wer aber weiße Sandstrände, türkisblaues Meer und karibischen Flair sucht, der ist in Florida genau richtig. Es gibt wunderschöne Gegenden, auch für Taucher beeindruckende Unterwasserwelten, und es ist schlicht und einfach näher an Deutschland.

Meine Empfehlung ist aber, sich unbedingt genügend Zeit einzuplanen. Lieber etwas weglassen und den Rest dafür richtig erleben, das ist am Ende wertvoller, als alles durchgehechelt zu haben. ♥

 

Liebe Grüße, Hannah xx

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