Heutzutage ist es quasi normal, während einer Reise Erlebnisse und Eindrücke über seine Medienkanäle zu teilen. Was wir dabei aber oft vergessen: wir teilen nie alles. Die Informationen, die bei den Empfängern ankommen, bilden aber dennoch ein Bild – ein Bild von uns, unserem Leben, unserer Reise. Ein Trugbild, denn es setzt sich bloß aus Bruchstücken unserer Realität zusammen. Da man normalerweise überwiegend die schönen Momente teilt, möchte ich heute einmal etwas ganz anderes teilen. Etwas, das man übers Reisen nur selten hört: Ich möchte dir von unseren 10 schlimmsten Erlebnissen auf der Weltreise berichten.

Nichts ist immer nur wundervoll, wunderschön, spaßig und einfach – in keinem Leben und schon gar nicht auf Reisen. Dieser Beitrag soll in keinster Form Rumgejammere oder mangelnde Dankbarkeit für all das bereichernde, das wir erleben durften, darstellen. Er soll viel mehr eine Ergänzung unserer bisherigen Beiträge sein, die überwiegend schöne und glückliche Momente wiederspiegeln – denn wer streitet oder weint schon gerne vor der Kamera?

Es folgen daher 10 Situationen von unterwegs, wo es uns richtig schlecht ging, wir Heimweh hatten oder etwas blöd gelaufen ist, wir nicht ein Herz und eine Seele waren oder die uns zu diesem Zeitpunkt einfach richtig genervt oder an unsere Grenzen getrieben haben. 😉

Die zehn schlimmsten Erlebnisse auf der Weltreise

Malaria-Panik in Phetchaburi

Ich fange mal mit einer kleinen Geschichte an, die im Nachhinein lächerlich scheint, im Moment jedoch schrecklich war. Das liegt sicher auch daran, dass wir zu diesem Zeitpunkt erst eine Woche unterwegs waren, noch ganz die Reisefrischlinge. Wir waren seit einigen Tagen in Thailand unterwegs und alles hier war noch so neu und unbekannt – das tropische Wetter, die Schwüle, der Dreck und die Natur, die Menschen, die Sprache, die Kultur – und die Krankheiten. 

Bis dahin hatten wir uns keine Gedanken über Malaria gemacht. Es gab keine Mücken und wahrscheinlich hatten wir irgendwo mal gelesen, dass das Risiko in Thailand extrem gering ist, unbedeutend sogar. In den meisten Teilen von Thailand zumindest. Und so kam es, dass wir eines Abends, nachdem wir in Phetchaburi in einem kleinen Restaurant am Fluss von Mücken aufgefressen wurden, noch einmal Malariagebiete in Thailand googelten.

Und herausfanden, dass es doch einen kleinen, orangenen Streifen auf der Karte gibt, und zwar an der Grenze zu Malaysia – genau dort, wo wir uns gerade befanden! Jeder Stich könnte jetzt eine Zeitbombe sein. Wir schafften es tatsächlich, uns so sehr in unsere plötzliche Todesangst hineinzusteigern, dass ich mich irgendwann heulend bei meiner Mama meldete. Die hat es dann auch geschafft, mich wieder zu beruhigen, aber ich erinnere mich noch an dieses Gefühl der Panik… Nicht schön. Auch nicht schlimm zum Glück.

Schlimm wurde es dann zum nächsten Mal, als Adrian in Bali nachts aufwachte, weil ihm schlecht war und er krassen Schüttelfrost hatte. Malariasymptome?! 

Dummerweise hatten wir kein eigenes Fieberthermometer. Seine Eltern (direkt angerufen, klar :D) rieten uns, noch kurz zu schauen, ob es nicht einfach wieder abklingt, denn es kann auch einfach sein, dass man sich von der Reiseerschöpfung oder dreckigen Klimaanlagen etwas einfängt. Und so war es vermutlich auch, denn irgendwann schlief er wieder ein und am nächsten Tag ging es ihm schon etwas besser. Aber nachts, dieses Gefühl zwischen Angst und Hilflosigkeit – was soll man tun? Apotheke? Krankenhaus? Nichts? – und Alleinsein, war schrecklich.

Wunderschöne Landschaft in Thailand

Abgezogen werden und Diskussionen mit Taxifahrern

Eine ganz andere Art von Ärger und Frustration erlebten wir ständig in Südostasien (und auch einmal in Peru) mit Taxifahrern – und eigentlich den meisten Situationen, wo man etwas bezahlen muss. 

Das erste Mal war in Bangkok. Wir wollten zu einer Rooftop-Bar und hatten vorher im Internet gelesen, was das Taxi dorthin etwa kosten würde und wie viel man generell für Taxifahrten in Thailand zahlen sollte. Noch ganz motiviert sind wir losgezogen, um uns ein Taxi zu suchen – und haben keines gefunden.

Kein Taxifahrer wollte uns mit Taximeter mitnehmen, alle nannten Summen, die komplett jenseits von gut und böse waren. Wenn wir versuchten, zu verhandeln, beschimpften sie uns. Irgendwann waren wir so frustriert, dass wir zurück zu unserem Hostel gingen, und sie darum baten, uns ein Taxi zu rufen. Hier zahlten wir dann zwar 50 Baht Anfahrgebühr (ca. 1,30€), dafür war der Taximeterpreis am Ende etwa ein Zehntel von dem vorher verlangten Preis.

Veri tscheap price for ju my frent!

In solche Situationen gelangt man in Südostasien ständig, besonders nervig war es in Sri Lanka. Man zahlt ja schon Touristenpreise, dann das zehnfache zu verlangen und uns noch zu beschimpfen, wenn wir das nicht zahlen – das regt mit der Zeit einfach auf.

Wir können verstehen, wenn versucht wird, aus Touristen mehr Geld rauszubekommen. Schließlich sind wir im Gegensatz zu Ihnen meist sehr reich, auch wenn wir nur „arme Backpacker“ sind, deswegen finde ich das ein heikles Thema. Aber es macht einen Unterschied, ob man einfach höhere Preise anlegt oder freundlich und spielerisch verhandelt (so wie die Balinesen – da haben wir uns nie so verarscht gefühlt) oder extrem unfreundlich und beleidigend wird. Da macht es einfach keinen Spaß mehr, den Leuten noch irgendetwas zu geben.

Man muss damit rechnen, in ärmeren Ländern einfach nur als wandernde Geldnote gesehen zu werden, aber irgendwann ist es einfach anstrengend und ein schönes Gefühl ist es sicher nicht.

Tuktuk in Sri Lanka

Arbeitslos in Perth

Die nächste schwierige Zeit war dann in Australien, als wir in Perth waren und auf Jobsuche gegangen sind. Wir waren ja mit dem Ort sehr festgelegt, weil wir schon vorher unsere AirBnB für zweieinhalb Monate gebucht hatten, so war sie auch so günstig. Aber wir hätten nicht gedacht, dass das mit der Jobsuche so schwierig wird und sind einfach davon ausgegangen, wir wohnen eben dort und arbeiten da 2-3 Monate. 

In Perth fanden wir dann ziemlich schnell heraus, dass das so nichts werden würde – allein um einen Job zu finden brauchte ich drei Wochen, Adri einen Monat. Und in dem Job bekam er nur super wenige Schichte und musste durch die halbe Stadt fahren. Erst im Januar fand er dann den Farmjob (Ende November kamen wir nach Australien). 

Die Zeit, wo wir auf der Suche waren, war für Adri sehr schwer. Er hat sich deutlich mehr Sorgen gemacht als ich, war irgendwann sogar von Existenzängsten (in der Art: wir haben kein Geld mehr und müssen zurück nach Hause) geplagt und es war auch sehr schwer für ihn, dass ich einige Probearbeiten bekam und er nicht – was einfach daher kam, dass ich schonmal in der Gastronomie gearbeitet hatte und besser englisch sprach, und wir haben zu dem Zeitpunkt hauptsächlich in Restaurants und Bars gefragt.

Die Übergangszeit, wo ich dann einen Job hatte und er nicht, war ehrlich gesagt ziemlich schei*e für ihn. Er musste auch die meiste Zeit allein Zuhause sitzen (weil ich auch mit dem Auto unterwegs war und er ohne nicht mal zum Strand kam). Gleichzeitig fiel es mir sehr schwer, ihn so traurig/besorgt/depressiv zu erleben, weil ich natürlich auch wollte, dass es ihm gut geht.

Zum Glück haben wir dann den Job auf der Melonenfarm gefunden, und obwohl ich in der ersten Minute schon wusste, dass das hart werden würde, habe ich ihm gleich zugesagt, er soll die Chance ergreifen.

Adri in Fremantle

Trennung für Adrians Farmjob

Das ist tatsächlich einer der Momente, den ich gleich offen geteilt und sogar einen eigenen Blogpost darüber geschrieben habe: unsere Trennung und „Mini-Fernbeziehung“ auf unserer gemeinsamen Weltreise. Auch wenn wir uns bewusst dafür entschieden hatten, war es klar, dass es schwer werden würde. Und so war es auch. 

Wir waren die letzten drei Monate ständig zusammen gewesen, die Zeiten in denen ich oder er bei der Arbeit waren, waren die einzigen, die wir nicht miteinander verbracht hatten. Auf einmal alleine von der Farm heimzufahren und ihn dortzulassen, alleine zu leben, in unserem Bett zu schlafen, einkaufen zu gehen und zu kochen, an den Strand zu gehen – das war am Anfang wirklich seltsam. 

Wir haben uns aber daran gewöhnt und nach der Zeit wieder jede Minute, die wir zusammen verbringen konnten, nocheinmal ganz anders geschätzt! So war es im Endeffekt eine sehr wertvolle Erfahrung, aber klar, in dem Moment schrecklich.

Adri in Australien auf der Farm

Vor der Managerin zusammenbrechen

Das ist eine Geschichte, die ich noch nie öffentlich erzählt habe, weil sie einfach so persönlich ist. Aber hier soll es ja um Authentizität und einen ehrlichen Einblick gehen, also habe ich mich entschlossen, sie dazu zu nehmen.

Ich habe in Perth in einem ziemlich schicken, ziemlich großen Restaurant gearbeitet. So eins von der Sorte, wo man in jeder Schicht und für jeden Bereich einen Manager hat und die haben nochmal einen Manager und der hat nochmal einen Chef oder so. Da wo die Gäste ihre Gläser nicht anfassen müssen und ständig nachgeschenkt bekommen und man Champagnerflaschen für über hundert Dollar verkauft. Entsprechend sind die Preise und eben auch die Ansprüche. Und all das in einem fremden Land und einer fremden Sprache, das war an sich schon eine ziemliche Herausforderung (allerdings auch echt gut bezahlt und de Aussicht auf den Hafen und das Meer war toll! :D).

Allgemein kam dazu, dass meine Managerin ein ziemliches Biest war. Ich habe diese Frau bis dahin nie lächeln sehen und sie hat immer nur kritisiert, nie gelobt. „With Timmy you can never be in the right place“ hat mir mal eine Kollegin ganz am Anfang gesagt. Und genau so war es auch. Erst später habe ich herausgefunden, wie sehr Timmy selbst unter Druck stand, weil sie für alles, was bei uns nicht perfekt läuft, selbst von oben auf den Deckel bekommt (und irgenwann habe ich sie sogar lachen sehen). Aber auf jeden Fall hat sie es ständig geschafft, mich an die Grenzen meines Selbstbewusstseins zu bekommen.

An dem Tag, nachdem ich Adri zu der Farm gebracht hatte, war es besonders schlimm. Ich war alleine, ich hatte quasi keine Familie, keine Freunde, einfach niemanden mehr, weil wir während der Reise all dies füreinander waren. Ich hatte also diese Trennung noch nicht ganz überwunden, war in einer recht unstabilen, emotionalen Stimmung und dazu kam meine Managerin. Natürlich habe ich die ganze Zeit gepatzt, sie hat es jedes Mal bemerkt und ich stand schon mehrmals kurz davor, zu weinen anzufangen, sobald sie etwas gesagt hat.

Der Zusammenbruch

Irgendwann, nachdem wieder irgendetwas schiefgelaufen war, nahm sie mich zur Seite. Sie sagte, solche Fehler könne ich nicht mehr machen was denn mit mir los sei. In mir fing es an zu bröckeln. Sie fuhr fort, dass ich seit gestern irgendwie nicht bei der Sache sei. Dass ich hereinkomme und irgendwie verloren wirke. Und genau in dem Moment ist alles eingebrochen und ich bin mitten im Restaurant genau vor ihr in Tränen ausgebrochen. Und zwar auf die Art, wenn man weiß, man wird jetzt erstmal nichts dagegen tun können. 

Ich habe irgendwie noch rausbrabbeln können, dass ich mich kurz frischmachen muss und bin auf die Toilette gestürzt. Und dann habe ich mich nicht mehr eingekriegt. Alles, was ich seit der Trennung zurückgehalten hatte, alle Gefühle, alle Tränen konnten jetzt an die Oberfläche. Der Fakt, dass das der unpassendste Ort überhaupt war und sie die letzte Person, von der ich so gesehen werden wollte, machten es nur noch schlimmer. Nach fünf oder zehn Minuten klopfte sie an die Tür. Ich musste ihr ja wohl oder übel aufmachen und sie stand (für ihre Verhältnisse) total besorgt da und wollte wissen, was los sei.

Tja, ihr zu sagen, mein Freund war gestern zum arbeiten woanders hingegangen kam mir in dem Moment echt lächerlich vor, also sagte ich, es sei etwas mit meiner Familie. Stimmt ja übertragen auch irgendwie. Und dass ich probiert hatte, mich zusammenzureißen, weil Probleme zu Hause nichts mit der Arbeit zu tun haben (so ähnlich stand es auch in einem Briefing, das ich am Anfang lesen musste). Sie war auf einmal ganz anders, tröstend und verständnisvoll und meinte, ich soll ihr das doch in Zukunft direkt sagen, sie müsse ja wissen, was mit mir sei. Dann könnte sie darauf Rücksicht nehmen. Und, und das hat mich in dem Moment aus den Socken gehauen: Sie sagte mir, dass sie auch nicht immer stark sei. Dass sie genauso nach Hause geht und heult. Dass sie nichts böse meint sondern einfach auch Manager hat, die sie kontrollieren und ihr Druck machen. 

Und auf einmal waren wir einfach nur zwei Menschen. Mit menschlichen Gedanken und Gefühlen. Und so schlimm die Situation war, so wertvoll war dieser Moment, weil ich einmal alles rauslassen konnte, was sich angestaut hatte, und Timmy in Zukunft in einem anderen Licht sehen.

Gewitterwolken über dem The Breakwater, Perth

Autounfall und Horrorszenarien in Tasmanien

Diese Geschichte war wohl eine der schlimmsten Situationen überhaupt, weil so viel zusammenkam. Autounfall, Paranoia, Angst, Streit, Alleinsein. Wir befinden uns auf der Tasman Peninsula in Tasmanien, auf einer einsamen Gravel Road zu einem entlegenen Strand, wo man anscheinend gut surfen kann. Klingt so eigentlich schon ziemlich bescheuert (vor allem für unerfahrene Surfer), aber wenn man jung und reisend und naiv ist, fällt einem so etwas meist nicht auf. Bis es zu spät ist.

Der Autounfall

Alles fing in der Kurve an. Ich wusste nicht mehr, was passiert war, nur dass auf einmal alles aus den Fugen geraten schien. Es schleuderte und der linke und rechte Fahrbahnrand kamen abwechselnd gefährlich nahe. Dann standen wir und in meinem Kopf war nur ein Gedanke: Das kann doch nicht wahr sein. Dass wir einen Autounfall gehabt haben sollten schien mir so unrealistisch! Ich konnte es gar nicht fassen. Dann aussteigen, sehen, dass der hintere Reifen platt war. Entdecken, dass dem Surfbrett eine Finne rausgehauen war und die langsame Erkenntnis, dass wir mitten in der Pampa  feststeckten. Und dass das alles viel Geld kosten würde. Und da war Schock, auf jeden Fall wussten wir nicht, was wir tun sollen.

Auf einmal kam ein Auto die Straße entlang und hielt an. Zufälligerweise war es der Mann, den wir vor einer halben Stunde gefragt hatten, ob er Hilfe bräuchte, der aber einfach nur so am Straßenrand stand. Er half uns sofort, den Reifen mit dem Ersatzrad im Kofferraum zu tauschen. Dann fragte er, wo wir heute nach schlafen würden und wir wussten es noch nicht.

Daraufhin lud er uns ein, bei ihm zu schlafen, er sei auf dem Weg zu seinem Wochenendhaus in der Nähe von dem Strand, wo wir hin wollten, im Wald. Er habe auch ein Surfbrett, das Adri ausleihen könnte, wie seines ja kaputt gegangen war. Irgendwie fassungslos, wie hilfsbreit und nett dieser Mensch war und leicht misstrauisch, weil, einfach so, nahmen wir aber das Angebot an, als er den unglaublichen Satz sagte: No worries mate, I’m not a serial killer.

Und das wars.

Reifenwechsel nach Autounfall - schlimmste Situation auf Reisen

I’m not a serial killer

Kennst du diese Übung, wenn es heißt, jetzt nicht an einen lila Elefanten denken? Und sofort sind nur noch lila Elefanten in deinem Kopf. So war das mit diesem verdammten Wort. Serienmörder. Australien hat ein paar haarsträubende Geschichten von Backpackern und Serienmördern und unser ehemaliger Couchsurf-Host Chad kannte sie alle. Die bekannten sind mittlerweile alle hinter Gittern, aber eins sei auffällig: es waren immer weiße Männer um die fünfzig. Ha! So ein Zufall. Genau wie unser neuer Freund.

Weil wir natürlich schlecht sagen konnten: Du, nach dem Kommentar grade würden wir lieber doch nicht mitkommen, weil wir denken, du sagt das nur, um uns in Sicherheit zu wiegen und eigentlich bist du ein Serienmörder, folgten wir ihm also. Ich meine, Chad hatte auch immer gesagt: Tasmanier sind die nettesten Menschen überhaupt! Und ein Teil von mir wollte beweisen, dass Menschen wirklich so gut sein können, ein anderer Teil kam aus seinen Paranoia nicht mehr raus.

Als wir ihm folgten wurde es immer schlimmer. Erst wurde die Straße immer schmaler und führte, nach dem passieren des Strandes, immer tiefer in den Wald. Dann hatten wir keinen Handyempfang mehr. Und dann kamen wir zu seinem Haus. Da stand es, wie die perfekte Kulisse eines Horrorfilms: Die spitzgiebelige Holzhütte auf der Lichtung, mit altem Lattenzaun um das Grundtsück, gerade so neu, dass man sich in Sicherheit gewiegt fühlen soll und doch mit einem Hauch von Messi und Horror auf dem Grundstück, dass man einfach nur rennen will.

Adri schien das ganze etwas entspannter zu sehen und wir sahen uns mit dem Mann das Haus an. Er zeigte uns die Zimmer, wo seine Kinder schliefen, als sie noch mit raus kamen, mittlerweile sei er immer alleine. Ein Foto von seiner Frau, ein einsamer Teddybär auf dem Bett, das Angebot, uns etwas zu essen zu kochen, wenn wir vom surfen zurück kämen. Alles Dinge, die einen in Sicherheit wiegen sollten, die mir aber innerlich alles zusammenzogen. Gut, erstmal surfen, dann weitersehen. Im Wasser sagte ich es Adri: Ich hatte noch nie in meinem so ein schlechtes Bauchgefühl. Ich kann das nicht.

In meinem Inneren tobte ein Kampf. Das Bedürfnis, einem Menschen zu Vertrauen und nicht solche schrecklichen Dinge zu unterstellen, wie ich es mit meiner Angst ja tat und das wachsendende, massiv ungute Bauchgefühl (von dem wahrscheinlich auch noch herrschenden Unfallschock ganz zu schweigen). 

Am Ende siegte das Bauchgefühl. Meine Wertvorstellungen wären es nicht wert gewesen, wenn das Bauchgefühl richtig gelegen hätte. Wir duschten tatsächlich noch bei dem Typen, schenkten ihm dann die Flasche Sekt, die wir aus Adelaide noch dabei hatten und sagten, wir würden uns spontan mit Freunden auf einem Campingplatz treffen, die zufällig in die Nähe gekommen waren. Unendlich viel Dank für die Hilfe, sorry und tschüss! Schon im Dunkeln fuhren wir weg und ich wurde endlich von dem Film von Szenarien, wie der Mann uns umbringen könnte, in meinem Kopf erlöst. Geschlafen haben wir dann auf einem illegalen Platz neben der Straße, sind morgens früh aufgestanden und weitergefahren.

Alles kommt raus

Weil unser Ersatzreifen etwas wenig Luft hatte, mussten wir ihn aufpumpen gehen. Auf der ganzen Tasman Peninsula gibt es nur eine Tankstelle, die einen Kompressor hat, also fuhren wir einmal über die ganze Halbinsel dort hin. Da das Glück immer noch auf unserer Seite war, war es genau einer der seltenen Feiertage in Australien, wo die Geschäfte wirklich zu haben und wir standen um sieben Uhr morgens vor einem Schild: Closed until 12. Jawoll!

Also standen wir da und warteten, denn wir hatten ja keine andere Wahl. Die Ruhe lies alles vom gestrigen Abend hochkommen: den Schrecken, den Schock, das Erkennen, dass unser Auto und das Surfbrett kaputt waren. Die Anspannung, die Unsicherheit, die Angst, das Unwohlsein. So viel Druck löste sich und auf einmal schwammen wir beide in unseren eigenen Becken von geballten negativen Emotionen, Einsamkeit, Hilflosigkeit, hochkommenden und unterdrückten Ängsten, sich abbauendem Druck. 

Viel zu viel für unsere empfindlichen Gemütszustände. Das Problem ist, dass ich in diesen Momenten Anlehnung suche, Adrian aber Ruhe. Dass das nicht gut gehen kann, ist klar und so kam dazu, dass ich mich abgelehnt und allein gelassen fühlte, Adri sich bedrängt und genervt. Und es krachte. Etwa eine Stunde saß ich am Ufer und fühlte mich so schlimm, wie auf der ganzen Reise noch nicht. Ich schien ins Bodenlose zu fallen. Bis wir uns irgendwann wieder zusammentaten, um bei den umliegenden Häusern nach einem Kompressor zu fragen und Christine uns auffing. Doch das ist eine andere Geschichte, die wir in diesem Video erzählen.

Hannah und Adrian nach dem Unfall

Arbeiten in Platzregen und Kälte

Hier gibt’s eine Geschichte, die an sich nicht so schlimm ist: vom Arbeiten in Adelaide. Wir haben ein Video, das heißt Pruning in den Adelaide Hills – der beste Work & Travel Job?. Und so haben wir es auch größtenteils empfunden. Aber es gab auch Momente beim Arbeiten, die nicht so toll sind, und um so einen soll es jetzt gehen.

Bevor wir nach Australien kamen, dachten wir, Australien ist groß, flach und immer heiß. Das mit dem flach hat sich ja recht bald wiederlegt (auch wenn es großteils tatsächlich ziemlich flach ist), aber in Adelaide durften wir dann unseren ersten australischen Winter erleben. Nicht so kalt, wie in Deustchland, aber kalt genug, wenn man nicht drauf vorbereitet ist und den ganzen Tag, bei Wind und Wetter draußen arbeiten muss. Und zwar körperliche Arbeit, die, zumindest für mich, auch nicht ganz unanstrengend war. 

Bevor ich angefangen habe, de Äste mit der elektronischen Schere zu schneiden, haben Adri und ich beide die Ranken aus den Drähten gezogen. Das musste schnell und kraftvoll passieren, um voranzukommen. Einen Strang Äste in die Hand nehmen und mit einem Ruck nach unten ziehen, damit auch die kleinen Kringel, mit denen sich die Reben am Draht festhalten, reißen. Auf den Boden schmeißen und der nächste Strang. Reihe hoch, Reihe runter. Ab und zu kommt man zu Ranken, die nicht abgeschnitten wurden, und die dann heftig zurückschnalzen – wie ein heftiger Peitschenhieb ins Gesicht oder auf die Beine.

Und dann das Wetter. Gerade zu Beginn, wo man ohnehin schon genug mit der ungewohnten Arbeit zu kämpfen hat, hat es in Strömen gegossen. Also all das klitschnass, mit klammen, steifen Fingern und kalter Haut unter der nassen Hose und im Gesicht, wo jeder Peitschenhieb prickelt, dass man anfangen könnte zu heulen (also ich vor allem, Adria war da nicht so empfindlich. Aber der ist ja auch ein harter, starker Typ. :D).

Später dann Frost am Morgen, sodass alle Zehen in den Gummistiefeln abgefroren sind und die halbgefrorenen Hände von den Ranken geschmerzt haben, aufgeriebene Finger von einer Millionen Kabelbindern, mit denen die übrigen Ästchen fixiert werden und wunde Fingergelenke von der schweren Schere, die man stundenlang am Stück in der Hand hielt und immer die gleiche Bewegung ausführte. 

So war das auch. Aber dann gab es noch nie vielen Tage mit Sonnenschein, mit mystischem Nebel, mit Portwein und Kaminfeuer, kuscheligem Wohnwagen und lustigen Gesprächen.

Adri in Adelaide am arbeiten

Nur Pech in Kakadu und Darwin

Was jetzt kommt, ist auch kein Geheimnis mehr – der ganze zweite Teil unserer Outback-Doku geht schon darum. Aber unsere Erlebnisse im Kakadu-Nationalpark und in Darwin zählen definitiv zu den größten Pechsträhnen unserer Reise!

Alles fing im Kakadu-Nationalpark auf einer Gravelroad an – witzig, genau wie bei dem Autounfall in Tasmanien. Unsere Reifen waren definitiv nicht die krassesten. Frustrierend vor allem, weil das die Reifen waren, die wir erst vor etwa sechstausend Kilometern neu draufgemacht hatten. Aber nach 50km Gravelroad wars das. Da ragte schon der Draht aus dem abgefahrenen Gummi!

Großer Schock und frustrierende Ernüchterung, als klar war, das unser Kakadu Trip nun nach einem halben Tag schon vorbei war und wir Glück hatten, wenn wir mit diesen Reifen noch heil nach Darwin kämen. Unsere Roadtrip-Freunde, Mathieu und Alexia, haben uns netterweise begleitet um auf uns aufzupassen – wobei ihnen auf halber Strecke auch noch gleich ein Reifen platzte.

Reifenwechsel im Kakadu Nationalpark

Nun gut, geteiltes Leid ist halbes Leid. Daran kann man sich gut festhalten, wenn man in Darwin ankommt und das Reifengeschäft grade zu macht. Kommt morgen wieder. Klasse.

Mit frisch gewechselten Reifen packen wir schließlich all unser Zeug und ein Zelt in Alexis & Mathieu’s 4×4 Jeep und starten einen neuen Versuch – bei dem uns auf den ersten Metern Schotterpiste zu den berühmten Wasserfällen den Stoßdämpfer im Stich lässt, wir umdrehen müssen, vier Stunden darauf warten, einen kurzen Blick auf die Schnauze eines Krokodils werfen zu können und dann im Dunkeln zwischen einer Milliarde Moskitos das Zelt aufbauen und die ganze Nacht frieren, weil wir Decken vergessen hatten. Und Isomatten. Wie die Profis.

Frustriert zurück nach Darwin, Kakadu soll einfach nicht sein, und eine Bleibe finden wir auch nicht. Unsere Autoschlüssel-Batterie ist leer, doch wechseln lassen klappt auch tagelang nicht, wegen irgendeiner Sicherheitsnummer von Holden. Wir beschließen schon, das Auto zu verkaufen und Australien zu verlassen. 

Dann kommt Sam, eine der tollsten Personen auf der Welt und nimmt uns auf. Und die Sonne scheint und irgendwie ist Darwin einfach wundervoll. All das kannst du aber in dem Blogpost über das Outback lesen.

Sonnenuntergang in Darwin am Strand

Verletzt in Sri Lanka

Stell dir vor: du bist in den Tropen, wunderschönste Palmen vor deiner Nase und ein kleiner Surfspot direkt vor der Tür. Doch du kannst nicht mal ins Wasser, weil du eine infizierte Wunde hast und verbringst deine Tage damit, nach einem Krankenhaus zu suchen, wo du dich kompetent behandelt fühlst und die Ärzte nicht alles noch schlimmer machen und dir willenlos irgendwelche Medikamente geben, wo noch nicht einmal draufsteht, was es ist.

Willkommen in unserer Sri Lanka Reise!

Okay, das war nur eine Woche – aber es war schlimm genug. Bei Adri war es eine Wunde am Fuß vom Riff in Bali, die sich beim surfen in offenbar etwas brackigem Wasser infiziert hat, bei mir war es ein Stich am Arm. Auf jeden Fall hatten wir beide letztendlich schmerzende Eiterbobbel am Körper (entschuldige, wenn das eklig klingt, aber musste das ja irgendwie auf den Punkt bringen). Und die ärztliche Betreuung in Sri Lanka ist… naja, anders als in Deutschland.

Es hat drei Arzt-Besuche gebraucht, bis wir uns entschlossen, in die nächste Privatklinik zu fahren. Dort haben wir dann krasse 7€ Behandlungsgebühr bezahlt und endlich das unbezahlbare Gefühl gehabt, kompetent behandelt worden zu sein.

Ein kleiner Abszess oder eine eitrige Wunde sind Nebensächlichkeiten in Deutschland. Aber in den Tropen, wo jede Pfütze und die feuchte Luft leben, die Krankenhäuser drei Mal danebenraten und fehlbehandeln und die Antibiotika die eh schön getrübte Stimmung drücken, ist das kein Spaß.

Mirissa Beach Palmen

Heimweh an Weihnachten oder bei Krankheit

Dadurch, dass wir eigentlich immer zu zweit waren, hatten wir insgesamt sehr wenig Heimweh. Ein paar Situationen gab es aber schon, wo wir uns den geborgenen Raum unserer Familien herbeigesehnt haben.

Immer, wenn wir krank waren zum Beispiel. Zuhause in vertrauter Umgebung krank zu sein, ist eine Sache. Irgendwo auf Bali vor sich hin zu vegetieren ist dagegen nicht so schön.

In Bali waren wir tatsächlich beide krank. Das erste Mal hatte Adri sein Erkältungs-Schüttelfrost-Vorkommnis, von dem ich vorhin bereits erzählt habe. Aber auch ich wurde während dem gleichen Aufenthalt krank, als wir auf Nusa Penida waren. Da mussten wir auch noch aus der Unterkunft raus, und Adri hat tapfer erst die Taschen, dann mich mit dem Roller in die neue Unterkunft gefahren, aber das war heftig. Und schade, weil man eben zwei Tage überhaupt nichts machen konnte.

Seitdem habe ich immer etwas Kamillentee in der Reiseapotheke. Es ist der hammer, was das ausmacht. 

Bei unserem zweiten Bali-Aufenthalt wurde ich nochmal krank (ich glaube, weil ich mich verschwitzt unter die Klimaanlage gelegt hatte. War ja irgendwie klar. Hinterher ist man immer schlauer). Da hat mir unsere Balinesische Freundin Arhati Jamu vorbeigebracht, ein indonesisches Gebräu aus viel Tumeric, Limette, Tamarinde und Zucker. So süß! 

Aber immer, wenn es einem von uns schlecht ging, hat man sich zuhause ins eigene Bett gewünscht und die Eltern angerufen.

Krank im Hostel in Mirissa - eines der schlimmsten Erlebnisse auf der Weltreise

In Peru lagen wir beide nochmal mit Mandelentzündung eine Woche flach, was aber hier tatsächlich nicht so schlimm war. Wir waren in der schönen Wohnung meiner Tante, wo wir uns selbst ein bisschen wie zuhause gefühlt hatten, und in Lima gab es eine sehr kompetente ausgewanderte deutsche Ärztin. Krass, was das ausmacht!

Weihnachten ohne Familie?

Eine andere Situation, wo wir zum ersten Mal „richtig“ Heimweh hatten, war das zweite Weihnachten. Das erste Mal in Australien war es noch aufregend, das zweite Mal hat man die Familie schon sehr vermisst. Als ich mit meinen Eltern vor dem Weihnachtsbaum geskypt habe, in unserem vertrauten Wohnzimmer, wo ich damals schon so lange nicht mehr war, habe ich sogar ein paar Tränchen vergossen.

Tatsächlich war unser Weihnachten in Lima bei meiner Tante dann aber noch wunderschön! 

Päckchen von meinen Eltern an Weihnachten

Busfahren in den Anden

Und diese letzte Geschichte behandelt nochmal ein ganz neues Thema, was wir (zum Glück) so bis dahin kaum hatten: Todesangst. Ziemlich unschönes Gefühl. Wir sind in Peru lange Strecken immer mit den Cruz del Sur Bussen gefahren und haben nur gute Erfahrungen gemacht. Aber dann wollten wir von Trujillo nach Huaraz und da fährt nur Linea. Und die Straße war der Horror.

Als der Asphalt endete und wir mit dem riesigen Reisebus eine zerlöcherte Schotterpiste entlangruckelten, war es noch abenteuerlich. Als wir dann höher und höher fuhren, kam sogar irgendwann wieder Asphalt – aber auch Kurven. Und Regen. Und Nebel. Und die Abwesenheit von Leitplanken, die sonst wenigstens eine symbolische Grenze zwischen dem klaffenden Abgrund und der schmalen Straße schaffen.

Und dazu kamen dann noch die Steinschläge, die regelmäßig auf Straße lagen, sodass wir anhalten mussten und der Fahrer erst einmal die Felsbrocken von der Straße räumte. Teilweise kam es sogar direkt vor uns runter! Wir hatten blöderweise die beiden Sitze ganz vorne gewählt, so dass wir freie Sicht auf das Geschehen hatten.

Der Busfahrer schien sich währenddessen noch ganz wohl zu fühlen, fuhr munter mit der doppelten Geschwindigkeit als der erlaubten in die nassen Kurven, so dass mir jedes Mal das Herz in die Hose rutschte, wenn wir dem Abgrund mal wieder gefährlich nahe kamen. Adri währenddessen war von einer Kurven- und Höhenkrankheit geplagt, was auch zu einigen… unschönen Ereignissen führte. Dies wiederrum machte die Fahrt für mich noch schlimmer, weil ich das, auch wenn er mir über die Maßen leidtat, fast nicht aushalten kann. 

In Huaraz angekommen hatte er dann auch noch Fieber und wir waren beide richtig fertig, so dass es sich wie die schlechteste Idee der Weltreise anfühlte, hierher gekommen zu sein. Das änderte sich aber spätestens, als wir uns zu Fuß durch die atemberaubende Landschaft der Anden auf zur Laguna 69 machten.

Steinschlag auf der Straße in den Anden, Peru

Lebensmüde Fahrt zum Machu Picchu

Wer keine 200 Dollar für den Zug übrig hat, muss den Bus Richtung Machu Picchu nehmen und den Rest laufen. Das bedeutet wieder 7 Stunden im Minibus durch die Anden. Was zwar unangenehm ist, wenn man ganz hinten sitzt nichts sieht und es super stickig ist – aber okay. Richtig eklig wurde es erst, als etwa anderthalb Stunden vor Ziel der Asphalt aufhörte – und die Schotterstraße anfing. Das klingt erstmal nicht so dramatisch, wenn dann aber auf einmal die Bäume neben dir aufhören, und du erkennst, dass sich die Schotterstraße einige hundert Meter hoch an einem Steilhang über der Schlucht langwindet, sieht das ganz anders aus.

Das war einige der wenigen Situationen, wo ich wirklich nur noch die Augen zu machen wollte und beten. Man sollte sich kein Kopfkino erlauben, aber die lose Straße, der Abgrund, die zackige Fahrweise… Das einzige, was halbwegs beruhigen konnte, war die Tatsache, dass hunderte von Touristen täglich diese Strecke fuhren. Wenn hier also regelmäßig Autos abstürzen würde, wäre das vermutlich nicht der Fall.

Straße zum Machu Picchu - eine der schlimmsten Situationen auf der Weltreise

Und die Moral von der Geschicht…

…perfekte Reisen gibt es nicht! Sei dir einfach bewusst, dass alles, was du auf Blogs, YouTube, Instagram, etc… siehst, immer nur ein Bruchteil ist! Bei keiner Reise ist alles wunderbar, einfach und regenbogenfarbig. Aber es gehört nun mal alles dazu.

Die wenigsten Menschen dokumentieren und teilen ihre schlechten Momente. Das muss gar nicht damit zu tun haben, dass sie die Dinge besser wiedergeben wollen, als sie sind. In einer schlimmer Situation hat man einfach meiste anderes im Kopf, als mal eben die Kamera rauszuholen und zu filmen. Andere Dinge sind vielleicht zu persönlich, um sie zu teilen, Streit, Ängste… 

Falls du dich vielleicht selbst in einer schwierigen Situation befindest, hoffe ich, dass dieser Beitrag dir helfen konnte, zu erkennen, dass du nicht alleine bist. Wir alle machen schwere Zeiten durch und müssen Herausforderungen meistern (oder einfach Pechsträhnen aushalten). Nach dem Regen kommt die Sonne. 🌞

Welche schwierigen Situationen hast du auf Reisen erlebt? Erzähl uns davon in den Kommentaren!

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